c berichte

Welche Berichte werden erstellt?

Schüler- und Klassenberichte
Nach den ÉpStan werden zunächst Berichte über die Ergebnisse individueller SchülerInnen und ganzer Schulklassen erstellt. Diese werden als Klassenbericht zusammen mit den einzelnen Schülerrückmeldebögen an die KlassenlehrerInnen (im Fondamental) bzw. FachlehrerInnen (Ve/9e) übermittelt und nur diesen zugänglich gemacht. Die Klassen- bzw. FachlehrerInnen übermitteln die persönlichen Ergebnisse der SchülerInnen dann an die Eltern (oder jeweiligen Erziehungsberechtigten).

Schulberichte
Im Anschluss erhalten die Schulleitungen bzw. Schulpräsidenten und Inspektoren einen Bericht mit den Ergebnissen ihrer Schule. Ergebnisse zu einzelnen SchülerInnen oder Klassen sind darin nicht identifizierbar. Eine Ausnahme sind Schulberichte von Grundschulen, die nur eine Klasse des Zyklus 2.1 bzw. 3.1 haben. Dort ist auch das Ergebnis einer einzelnen Klasse identifizierbar.

Nationaler Bericht
Ein Bericht, der die landesweiten Ergebnisse zusammenfasst, wird im Dreijahresrhythmus erstellt. Er ist allen Interessierten zugänglich. Schulen, Klassen oder SchülerInnen sind darin nicht mehr identifizierbar.

Wer erhält welche Informationen?

Zyklus 2.1, 3.1 und 4.1

Bericht Adressat Inhalt
Schülerbericht KlassenlehrerIn,
SchülerIn,
Eltern oder Erziehungsberechtigte
(über den/die KlassenlehrerIn)
  • Einzelergebnis der SchülerInnen pro Testbereich
  • Vergleich mit Landesdurchschnitt der SchülerInnen des Zyklus 2.1, 3.1 bzw. 4.1
Klassenbericht KlassenlehrerIn
  • Einzelergebnisse der SchülerInnen im Fach
  • Ergebnisse der Klasse pro Testbereich
  • Vergleich zu landesweiten Ergebnissen pro Testbereich
  • Klassenklima und Lernmotivation auf Klassenebene (KEINE Informationen zu einzelnen SchülerInnen)
Schulbericht Präsidenten,
Direction regionale,
Division du traitement de données sur la qualité de l'encadrement et de l'offre scolaire et éducative des MENJE
  • Ergebnisse auf Schulebene
  • Vergleich zu landesweiten Ergebnissen
  • Schulklima
  • Lernmotivation auf Schulebene
  • KEINE Informationen zu einzelnen SchülerInnen oder Klassen
Nationaler Bericht alle Interessierten
  • landesweite Ergebnisse
  • KEINE Informationen zu einzelnen SchülerInnen, Klassen oder Schulen

 

Ve/9e

Bericht Adressat Inhalt
Schülerbericht FachlehrerInnen,
SchülerInnen,
Eltern oder Erziehungsberechtigte
(über die FachlehrerInnen)
  • Einzelergebnis der SchülerInnen im Fach
  • Vergleich mit Klassendurchschnitt Fach
  • Vergleich mit den Durchschnitten der Schulzweige
  • Landesdurchschnitt
Klassenbericht je FachlehrerIn Mathematik,
Französisch, Deutsch
  • Einzelergebnisse der SchülerInnen im Fach
  • Ergebnisse der Klasse im Fach
  • Vergleich zu landesweiten Ergebnissen im Fach
  • Klassenklima und Lernmotivation auf Klassenebene (KEINE Informationen zu einzelnen SchülerInnen)
Schulbericht Schulleitung,
ADQS
  • Ergebnisse auf Schulebene
  • Vergleich zu landesweiten Ergebnissen
  • Schulklima
  • Lernmotivation auf Schulebene
  • KEINE Informationen zu einzelnen SchülerInnen oder Klassen
Nationaler Bericht alle Interessierten
  • landesweite Ergebnisse zu Kompetenzen und Lernmotivation
  • KEINE Informationen zu einzelnen SchülerInnen, Klassen oder Schulen

Wie sieht ein Schülerergebnis aus?

Sie finden einige Beispielberichte auf der Downloadseite.

Fließen die Ergebnisse der Tests in die Notengebung mit ein?

Nein, die Resultate der Tests dürfen nicht in die Berechnung der Schulnoten mit eingehen.

Können die Eltern den Klassenbericht einsehen?

Nein, der Klassenbericht steht ausschließlich den Klassen- bzw. FachlehrerInnen zur Verfügung.

Inwiefern kann ein sogenanntes Schulranking ausgeschlossen werden?

Die Leistungsrückmeldungen beinhalten Angaben dazu, wo sich die jeweilige Schule oder Klasse im Vergleich zum Landesdurchschnitt und insbesondere im Vergleich zu Schulen bzw. Klassen mit einer (statistisch) vergleichbaren Schülerschaft positioniert (siehe "Was sind Erwartungsbereiche?"). Seitens des Ministeriums oder der Universität wird ein somit mögliches Schulranking jedoch nicht für sinnvoll erachtet und so ist auch für die Zukunft kein solches geplant.

Die ÉpStan werden nicht benotet. Nehmen SchülerInnen diese Tests eventuell nicht ernst?

Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass die Testleistung von SchülerInnen weitgehend unabhängig davon war, ob sie bei den Tests Noten bekamen oder ob sie diese bearbeiteten ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Zudem profitieren insbesondere SchülerInnen mit Prüfungsangst von Testsituationen ohne Benotung. Insgesamt legen diese Befunde zum einen nahe, dass sich die große Mehrheit der SchülerInnen bei den ÉpStan tatsächlich anstrengt und eine gute Leistung abgeben will. Zum anderen ist davon auszugehen, dass insbesondere SchülerInnen mit Prüfungsangst bei den ÉpStan besser abschneiden als in anderen schulischen Tests, die benotet werden.