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Wer nimmt an den ÉpStan teil?

Zurzeit nehmen alle SchülerInnen des Zyklus 2.1, 3.1, der 7e und der Ve/9e teil.

  • SchülerInnen des Zyklus 2.1 bearbeiten Tests zum Luxemburgisch-Hörverstehen, zu Vorläuferfähigkeiten der Schriftsprache und zur Erfassung ihrer mathematischen Kompetenz. Weiterhin bearbeiten sie einen Schülerfragebogen zu ihrer Lernmotivation, sowie zu einigen Aspekten der Unterrichtsqualität und des Klassen/Schulklimas. Die Eltern oder Erziehungsberechtigten dieser Kinder werden gebeten in einem kurzen Fragebogen Angaben zu ihrer beruflichen Qualifikation und ihrem derzeitigen Beruf zu machen, da Kinder in diesem Alter letztere Informationen oft nicht verlässlich geben können.
  • SchülerInnen des Zyklus 3.1 bearbeiten Tests zum Deutsch-Leseverstehen, zum Deutsch- Hörverstehen und zur Erfassung ihrer mathematischen Kompetenz. Weiterhin bearbeiten sie einen Schülerfragebogen zu ihrer Lernmotivation, sowie zu einigen Aspekten der Unterrichtsqualität und des Klassen/Schulklimas. Die Eltern oder Erziehungsberechtigten dieser Kinder werden gebeten in einem kurzen Fragebogen Angaben zu ihrer beruflichen Qualifikation und ihrem derzeitigen Beruf zu machen, da Kinder in diesem Alter letztere Informationen oft nicht verlässlich geben können.
  • SchülerInnen der 7e bearbeiten einen Fragebogen zu ihrem sozioökonomischen Hintergrund und zu ihrer Lernmotivation.
  • SchülerInnen der Ve/9e bearbeiten Tests zum Deutsch-Leseverstehen, zum Französisch-Leseverstehen und zur mathematischen Kompetenz. Weiterhin bearbeiten sie einen Schülerfragebogen zu ihrem sozioökonomischen Hintergrund, zu ihrer Lernmotivation, sowie zu einigen Aspekten der Unterrichtsqualität und des Schul- und Klassenklima.

Ist die Teilnahme verpflichtend?

Ja, es ist vorgesehen, dass alle SchülerInnen des Zyklus 2.1, 3.1, der 7e und der Ve/9e an den ÉpStan teilnehmen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die z. B. Neuankömmlinge mit sprachlichen Schwierigkeiten betreffen und somit der Absprache mit der Agence pour le Développement de la Qualité Scolaire (ADQS) bzw. dem Inspektorat bedürfen.

Warum müssen alle SchülerInnen an den ÉpStan teilnehmen?

Dafür gibt es mehrere Gründe: Einerseits sollen sich kein(e) SchülerIn ausgeschlossen fühlen. Dies gilt sowohl für die Teilnahme an den ÉpStan als auch für den Erhalt einer Rückmeldung zu den Ergebnissen in den Kompetenztests. Andererseits sollen die Tests auch Aufschluss über die Leistungsfähigkeit des gesamten Schulsystems geben, daher würde der Ausschluss insbesondere bestimmter Schülergruppen zu Verzerrungen führen. Überdies kommt es bei schwächeren SchülerInnen, die bei manchen Untersuchungen von den Tests ausgenommen sind, gelegentlich zu unerwartet guten Ergebnissen. Würden diese Schülergruppen nicht teilnehmen, bliebe dieses Leistungspotential unbekannt.

Wie oft werden die ÉpStan durchgeführt?

Die ÉpStan werden jährlich im Herbst durchgeführt. Alle SchülerInnen der betroffenen Klassenstufen in Luxemburg nehmen daran teil.

Welchen Vorteil hat es, die ÉpStan am Anfang eines Schuljahres durchzuführen?

Führt man die ÉpStan zu Beginn eines Schuljahres durch, so ist es möglich, eine direkte Rückmeldung an diejenigen Personen weiter zu leiten, die im selben Schuljahr noch mit der jeweiligen Klasse arbeiten werden. Den Lehrerinnen und Lehrern, die eine Klasse in der 2.1, 3.1 oder Ve/9e neu übernehmen, können so wertvolle Informationen über ihre SchülerInnen vermittelt werden. Dies ermöglicht zum Beispiel eine bessere Anpassung der Unterrichtsmethoden auf die unterschiedlichen Leistungsniveaus innerhalb der Klasse.

Wie lange dauert die Durchführung der ÉpStan an den Schulen?

Um eine möglichst genaue Messung der sprachlichen und mathematischen Kompetenzen zu gewährleisten, ist es wichtig, dass die SchülerInnen eine umfangreiche Anzahl an Aufgaben bearbeiten.

  • Im Zyklus 2.1 ist daher für das Luxemburgisch-Hörverstehen und die Vorläuferfähigkeiten der Schriftsprache jeweils eine Testdauer von einer knappen Schulstunde vorgesehen. Zur Durchführung der mathematischen Kompetenzmessung werden zwei Testteile eingesetzt, die jeweils zirka eine Schulstunde dauern. Zur Beantwortung des Fragebogens wird ebenfalls in etwa eine Schulstunde benötigt. Die sprachlichen und mathematischen Tests wie auch der Fragebogen werden über die Dauer von zwei Wochen verteilt, so dass den SchülerInnen an einem Tag nur jeweils ein Testteil vorgelegt wird. Die Durchführung der einzelnen Testteile findet landesweit am selben, vorher festgelegten Datum statt.
  • Im Zyklus 3.1 ist daher für das Deutsch-Leseverstehen und das Deutsch -Hörverstehen jeweils eine Testdauer von einer Schulstunde vorgesehen. Zur Durchführung der mathematischen Kompetenzmessung werden zwei Testteile eingesetzt, die jeweils eine Schulstunde dauern. Zur Beantwortung des Fragebogens wird ebenfalls in etwa eine Schulstunde benötigt. Die sprachlichen und mathematischen Tests wie auch der Fragebogen werden über die Dauer von zwei Wochen verteilt, so dass den SchülerInnen an einem Tag nur jeweils ein Testteil vorgelegt wird. Die Durchführung der einzelnen Testteile findet landesweit am selben, vorher festgelegten Datum statt.
  • In der Ve/9e dauern die Tests für Deutsch-Leseverstehen, Französisch-Leseverstehen sowie der Test der mathematischen Kompetenz jeweils 50 Minuten. Zur Beantwortung des Fragebogens stehen 20 Minuten zur Verfügung. Alle Teile der ÉpStan werden an einem einzigen Tag am Computer bearbeitet. Zwischen den Tests werden festgelegte Pausenzeiten eingehalten.

Warum müssen alle SchülerInnen eines Klassenjahrgangs teilnehmen? Für das Monitoring der Schulentwicklung würde eine Stichprobe ausreichen.

Aufgrund der geringen Größe ist es im Gegensatz zu anderen Ländern möglich in Luxemburg eine Vollerhebung durchzuführen. Eine stichprobenartige Auswahl der SchülerInnen würde außerdem nur eine Aussage über das Land und ggf. einzelner Schulen ermöglichen. Bei einer Vollerhebung sind Analysen und Rückmeldung der Ergebnisse auf Klassenebene und auch auf Schülerebene möglich.